
SEIN mit Benares
Mein Leben steht in keinem Namen. Es kommt aus keiner Lehre und sucht keinen Ort,
an dem es endlich wahr sein darf.
Es ist wie Licht auf Wasser: da, bevor jemand es fasst,
fort, sobald jemand es halten will.
Kein Glaube spricht für mich. Keine Tradition trägt mich heim.
Keine Idee weiß, was dieses Leben ist.
Es öffnet sich von selbst, still und ohne Grund, in jedem Atemzug neu.
Was hier erscheint, gehört niemandem.
Es ist nicht mein Werk, nicht meine Botschaft, nicht mein Weg.
Es ist das Offene selbst, das sich für einen Moment als Mensch zeigt.
Der Mensch, durch den es sichtbar wird, ist nur die Schwelle: still, wach, unbewacht.
Durch ihn geht das Leben hindurch, ohne sich zu erklären.
Benares
Benares erzählt von Zuhause. Er beschreibt "Zuhause" auf eine innige, herzliche, oft auch nachdrückliche und nicht selten humorvolle Art. Seiner Wachheit und Aufmerksamkeit scheint nichts zu entgehen. Was durch ihn vermittelt und geteilt wird, scheint direkt von der Quelle der Stille, der Liebe, von Zuhause zu kommen.
Und vielen Suchern mit Heimweh fällt es leicht, in Benares Gegenwart auf Stille, auf Liebe, auf Heimat in sich selbst zu treffen.
Benares